Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Liebe Freundinnen und Freunde!
„In einer Zeit, in der extreme Parteien Gefühle als politischen Inhalt verkaufen, ist der kleiner werdende Raum, der für inhaltlich wertvolle Friedensarbeit vorhanden ist, aktiv zu nutzen", so die bekannte Demokratieforscherin DANIELA INGRUBER beim „Netzwerktag Erwachsenenbildung" der Katholischen Kirche Steiermark am 18. März, den das Bildungsforum bei den Minoriten engagiert mitentwickelte und durchführte. „Für den für unser Leben essentiellen, aber nie endgültigen, stets unperfekten Frieden ist es notwendig, kontinuierlich tätig zu sein, indem wir in die Schuhe des Anderen steigen", betonte INGRUBER.
Auf dem Weg zu Ostern hin wünschen wir Ihnen von Herzen diesen füreinander gelebten inneren und äußeren Frieden – und laden Sie in diesem Zusammenhang schon jetzt zu einem Vortrags- und Austauschabend mit WEIHBISCHOF JOHANNES FREITAG am 7. Mai ein: In „Papst Leo XIV. & ‚der Küchenbruder‘ Lorenz" tauchen Sie ein in dasjenige Buch, das Papst Leo den römischen Kurienmitarbeitern zu Weihnachten 2025 schenkte und zur Lektüre empfahl: „La practica della presenza di Dio" („Die Praxis der Gegenwart Gottes") von Bruder Lorenz von der Auferstehung (17. Jhd.). WEIHBISCHOF JOHANNES FREITAG erläutert, wie stark Papst Leo in seiner Spiritualität von Bruder Lorenz und seiner anspruchsvollen Maxime geprägt worden ist, sich Gottes Gegenwart, im eigenen Innern, ständig bewusst zu sein, und in diesem friedvollen Bewusstsein zu leben. Kleine praktische Übungen werden diese Maxime greifbar werden lassen.
Ein großer Abend wartet schließlich am 17. Juni auf Sie: Der bekannte Psychotherapeut, Psychiater und Autor MICHAEL LEHOFER präsentiert im Minoritensaal sein jüngstes Buch „Zu viel von Allem und zu wenig vom Richtigen" und wird musikalisch begleitet durch den energiegeladenen, rasanten und zugleich feinfühligen Parforceritt des außergewöhnlichen Duos GEORG GRATZER und CLEMENS BITTMANN. Mit feiner Sprache, lebensklug und berührend, spricht LEHOFER von wahrer Lebendigkeit, Herzensverbundenheit und dem Mut zur Veränderung. Er zeigt, warum Überfluss oft müde macht – und wie gerade im Weniger ein größeres Ja zu uns selbst entstehen kann.
Mit diesem lebensbejahenden Blick auf das, was uns wirklich nährt, wünschen wir Ihnen eine stärkende Karwoche und frohe, gesegnete, friedvolle Ostern!
Ihre KATHRIN KARLOFF & Team